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Celesio nicht kaufen 17.12.2008
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (aktiencheck.de AG) - Für die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" kommt ein Kauf der Celesio-Aktie (ISIN DE000CLS1001 / WKN CLS100) nicht in Frage.
Die Aktie des Unternehmens sei am Dienstag mit einem Minus von 14% der größte MDAX-Verlierer gewesen. Celesio bekomme offenbar mit seinen Apothekenplänen zunehmend juristischen Gegenwind. Das Unternehmen halte eine Mehrheitsbeteiligung an dem niederländischen Pharmavertrieb DocMorris. Dieser wolle verstärkt Discount-Apotheken gründen. Die arrivierten Apotheker würden sich dagegen natürlich auflehnen.
Diese Apotheker besäßen mit Yves Bot, dem Generalanwalt vor dem Europäischen Gerichtshof, einen wichtigen Unterstützer. Der Generalanwalt habe vor dem EuGH die Position vertreten, dass Apotheken nur von zugelassenen Apothekern geführt werden dürften. Das habe Gültigkeit sowohl für den Besitz als auch den Betrieb. Entsprechende Rechtsvorschriften in Deutschland und Italien seien gerechtfertigt. Damit sei allerdings zu erwarten, dass dies gleichermaßen für andere EU-Länder Gültigkeit besitze, auch wenn vergleichbare Vorschriften nicht in ihren nationalen Gesetzen verankert wären.
Unter solchen Voraussetzungen kommt für die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" ein Kauf der Celesio-Aktie natürlich nicht in Frage. (Ausgabe 194 vom 17.12.2008) (17.12.2008/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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